Pool Wärmepumpe: Kaufen, Ja oder Nein?

Die richtige Wärmepumpe kann den Badespaß im eigenen Garten erheblich erleichtern. Mit dem passenden Modell kann die Badesaison deutlich früher starten, als ohne. Und sie kann natürlich auch länger andauern.

Wie finden sie nun aber die richtige Wärmepumpe für ihren Pool? Was kostet sie und was kann sie leisten? Wie schließt man sie richtig an? Wo soll die Wärmepumpe im Idealfall stehen? All diese Fragen wollen wir nun aufklären.

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Eine Wärmepumpe rein auf elektrischer Basis ist nicht sehr empfehlenswert von der Wirtschaftlichkeit. Eine Lösung auf solarbetriebener Ebene ist auch sehr schwer realisierbar, da die hier benötigte Fläche einfach zu groß wäre.

Schauen wir uns zunächst an, wie eine Wärmepumpe arbeitet. Die Wärmepumpe für den Pool entzieht, wie alle anderen Wärmepumpen auch, der Umgebung Energie und gibt diese dann in konzentrierter Form über einen sogenannten Titan Wärmetauscher an das Wasser des Pools ab.

Wird die Wärmepumpe nur im Sommer genutzt, so kann sie bis zum 5 fachen der aufgenommenen elektrischen Leistung an Wärme an das Wasser abgeben. Dies ist jedoch der optimale Fall. Diese Leistung richtet sich immer nach der Umgebungstemperatur und der Ausgangstemperatur des Pool Wassers.

Pool Wärmepumpe: Unsere Tipps

Eine gute Wärmepumpe bietet ihnen die Möglichkeit, eine bestimmte Temperatur einzustellen. Nun testet die Pumpe, welche Temperatur derzeit im Pool herrscht und je nachdem fängt sie mit dem Heizen an. Bis eben die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Die Wärmepumpe läuft also nicht ständig, so wie der Wasserfilter. Beim Erreichen der Solltemperatur schaltet die Wärmepumpe auf Standby. Zwischenzeitlich prüft sie immer wieder die Wassertemperatur. Fällt nun die Temperatur wieder, so schaltet die Wärmepumpe wieder ein, bis die Solltemperatur wieder erreicht ist.

 

Um die Wärmepumpe möglichst effektiv zu nutzen, sollte vor dem Kauf bereits die Leistung berechnet werden, welche die Pumpe bringen soll. Hier spielt, zur Ermittlung des richtigen Wertes, die Witterung und die nächtliche Abkühlung eine zentrale Rolle. Fragen sie hierfür am Besten im Fachhandel nach.

 

Die Fachmänner auf diesem Gebiet können anhand einer einfachen Formel, bei der eben die angesprochenen Kriterien berücksichtigt werden, den passenden Wärmepumpen-Typ berechnen. Lassen sie sich beraten.

Aufbau Ihrer Wärmepumpe

Denken sie auch über eine Pool Abdeckung nach. Diese kann das Auskühlen des Wassers zwar nicht gänzlich aufhalten, doch sie ist eine sinnvolle Ergänzung zu einer Wärmepumpe. Mittlerweile gibt es sogar Solarabdeckungen, welche die Energie gleich an das Wasser abgeben und so bei der Beheizung sehr hilfreich sein können.

Haben sie nun die passende Wärmepumpe für ihren Pool gefunden, so stellt sich die Frage nach dem richtigen Anschließen. Normalerweise wird die Wärmepumpe direkt hinter dem Filter angeschlossen. Ist es eine kleinere Wärmepumpe, so genügt es in der Regel, diese an eine normale Schuko Steckdose anzuschließen.

Ist die Wärmepumpe jedoch etwas größer ausgefallen, so benötigt man hierfür einen dreiphasigen Drehstrom Anschluß. Sind sie in Sachen Strom eher der ängstliche, unsichere Typ, so lassen sie die Installation besser gleich durch einen Fachmann durchführen.

Wo stellen sie ihre Wärmepumpe am besten auf? Nun, in der Werbung (hauptsächlich Online) sieht man immer wieder, dass Wärmepumpen direkt am Pool aufgestellt sind. Dies kann man so machen, wenn man in südlichen Gefilden lebt (die Anzeigen sind meist von asiatischen Herstellern). Bei unserer Witterung in Deutschland, empfiehlt sich immer, die Wärmepumpe an einem geschützten Ort aufzustellen.

 

Achten sie beim Aufstellen auch unbedingt darauf, dass die Wärmepumpe Luft ungehindert ansaugen und auch wieder störungsfrei abgeben kann. Ist dies nicht gewährleistet, so kann es zu einem thermischen Kurzschluss kommen. Dieser wird ihre Wärmepumpe nachhaltig beschädigen.

Wenn sie also eine große Wärmepumpe für die Beheizung ihres Pools benötigen, so lohnt sich die Aufstellung in der Gartenlaube, dem Gartenhaus oder einem separatem Technikraum. Ihre Wärmepumpe wird es ihnen mit einer langen, störungsfreien Arbeit danken.

Fazit

Eine gute Wärmepumpe für ihren Pool bekommen sie bereits ab paar Hundert Euro. Nach oben gibt es hier natürlich keine Grenzen. Vergleichen sie verschiedene Wärmepumpen auf kw-Basis miteinander. Ihr Ergebnis wird zeigen, dass sich aufgrund dieser Preisbasis in jeder angebotenen Größe erhebliche Unterschiede ergeben.

So können sie günstige Wärmepumpen bereits ab einem Preis von etwa 125,- Euro pro kW Heizleistung kaufen. In einzelnen Fällen können sie aber auch schon Wärmepumpen unter 100,- Euro pro kW Heizleistung finden. Ein Vergleich lohnt sich hier allemal.

Die Anbieter auf dem Sektor der Pool Wärmepumpen sind sehr vielfältig. Lassen sie auf jeden Fall de Finger von vermeintlichen Schnäppchen aus Fernost. Sie ködern durch einen günstigen Anschaffungspreis, leisten jedoch selten das, was etwa ein Produkt aus deutscher Manufaktur bietet.

Bei einer guten Wärmepumpe für ihren Pool sollten sie lieber ein paar Euro mehr investieren, um ein Qualitätsprodukt zu erwerben und so aber für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Die Investition wird sich auf jeden Fall lohnen.Nur

Ebenso kommt es nicht zu unnötigen Reperaturkosten oder sogar zu einem Neukauf, da das alte Produkt den Geist aufgegeben hat. Mit einem qualitativ hochwertigem Produkt schützen Sie sich vor einem Fehlkauf.

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